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BESICHTIGUNSTOUR 2 INNERHALB DER GEMEINDE

 

MASPALOMAS-AYACATA.

WARNINGS:

  • Halten Sie nicht mitten auf der Straße, sondern nur an Ausweichstellen oder breiten Straßenstücken, wo Sie weder den Verkehr behindern noch Unfälle verursachen könnten.
  • Geben Sie Acht auf Radfahrer, die alleine oder in Gruppen die Straßen benutzen.
  • Seien Sie in Naturschutzgebieten und vor allem in Kiefernwäldern bei; Hitze und tarkem Wind äußerst vorsichtig im Umgang mit Feuer.
  • In schroffen Gebieten kann es bei starken Regenfällen und Wind zu Steinschlag und Erdrutschen kommen.
  • EMPFEHLENSWERT: Die gesamte Route hat einen hohen landschaftlichen, geologischen, botanischen, völkerkundlichen und Erholungswert. Aussichtspunkte, Stauseen Presa de Soria und Presa Cueva de las Niñas.
    Ländliche Weiler.

Der Lauf des unteren Mittelstücks der Schlucht oder des Barranco bildet die Grenze zwischen zwei Gemeinden und die natürliche Grenze, die beiden Abhange aus phonolithischem Gestein, die Rampa de Santidad im Osten und die Rampa de Tauro im Westen, von einander trennt. Ihre steilen Abhange, die bis zu 600 m Höhe erreichen, verleihen dem Barranco die charakteristische V-Form Auf ihnen findet man Basaltablagerungen und schroffe Felsen, die Erosion ausgemeißelt hat, wodurch eine Landschaft von wilder Schönheit entstand. Die Straße geht im selben Stil weiter, wie die meisten Verbindungen im Innern von Gran Canaria. Sie folgt de Lauf der großen Barrancos, die von den Sergen bis zur Küste reichen, wie im Barranco de Arguineguín, dessen obere Teilstücke auch Barranco de Ayacata oder Barranco de Soria genannt werden. Sobald wir den Weiler Cercados de Espino, den wichtigsten bewohnten Ort im Barranco, hinter uns lassen, beginnt die bis jetzt fast flache, gerade Straße den Aufstieg durch den östlichen Steilhang.

Auf 5 km Haarnadelkurven überwindet man einen Höhenunterschied von fast 500 m. aber nicht ohne einen nahezu obligatorischen Halt beim natürlichen Aussichtspunkt Mirador de la Higuerilla einzuschalten, wo man die spektakuläre Aussicht auf den Barranco und die Südseite des zentralen Gebirgsmassivs genießen kann. Danach kommen wir ins Bauerndorf Barranquillo de Andrés, das sich auf dem Weg nach Soria und zur Presa de Soria, dem größten Stausee der Insel, befindet. Hier führt die Straße bergaufwärts zur Wasserscheide, die Taler Cuenca de Arguineguín und Cuenca de Mogán voneinander trennt, und weiter in den Parque Rural del Roque Nublo, den größten Naturpark der Insel, in dem wunderschöne, seltene Pflanzen und endemische Tierarten überlebt haben. Ein Stück Piste, das jedoch problemlos befahrbar und deren Umgebung van hohem landschaftlichem Wert ist, mündet in der Nahe der Kreuzung Cruz de San Antonio in die Straße, die nach Mogán hinunter führt und später wieder asphaltiert ist: die GC-605. Die Straße verlauft zwischen den alten Kiefern von Pajonales in die Ebene und führt am Stausee Presa de las Niñas, einem Campingplatz und einer Freizeitzone vorbei, wo man sich ausruhen und verpflegen kann. Wenn es das Wetter zulässt, kann man, bevor man sich wieder auf den Weg macht, im Stausee ein erfrischendes Bad nehmen. Nach einer langen Bergfahrt entlang der Grenze des Naturreservats Reserva Natural Integral de Inagua erreicht man Ayacata. einen malerischen Bergweiler. Es lohnt sich, hier einen Halt einzuschalten, um die nächste Etappe zu planen und dabei die Schönheit des Ortes zu genießen.

DIE AUSSICHTSPUNKTE

Die Aussichtspunkte, die Miradores, sind entweder vollständig mit allen nur vorstellbaren Serviceeinrichtungen ausgestattet, oder verlieren sich fast ohne irgendein en Hinweis auf die landschaftliche Bedeutung am Wegrand. Die Straßen auf Gran Canaria werden von unzähligen Miradores oder anderen Stellen mit herrlichen Ausblicken gesäumt. Auch diese Route bietet zahlreiche Aussichtspunkte oder ganze Straßenstücke von einmaligem Wert. Einer befindet sich 4 km vom Caserío Cercados de Espino, auf einer Hohe van 548 m. Es handelt sich um einen einfachen, dafür großzügigen Parkplatz ohne Asphalt, von dem man eine weite Sicht über den Barranco de Arguineguín, die Felsen Riscos del Montañ6n und die Südseite des zentralen Gebirgsmassivs hat, wo vor allem der Roque Nublo (Wolkenfels) hervorsticht.

Auf dem Stück Piste zwischen dem kleinen Stausees Presita del Salto del Perro und der Kreuzung Cruz de San Antonio gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, von denen man aus der Höhe auf den Barranco de Mogán den Barranco de Veneguera und den ganzen schroffen Südwesten
Gran Canarias hinab schaut. Bereits in der Nahe van Ayacata und van derselben Straße aus wird die monumentale Schönheit der Felsen. die von ihrem Fuß aus zu sehen sind, noch verstärkt, wenn in den Monaten Januar und Februar die Mandelbaume
blühen.

DIE STAUSEEN

25% des Regenwassers oder des Wassers auf der Oberfläche, das nicht ins Meer fließt, sammeln sich in den Presas, wie man die Stauseen auf Gran Canaria nennt. Mehr als 60 Stauseen von hohem und mittlerem Fassungsvermögen und über 400 kleinere Wasserreservoirs oder Wasserkanale erlauben die Nutzung zu landwirtschaftlichen Zwecken und für den öffentlichen Gebrauch. Diese hydraulischen Bauwerke verändern die Landschaft, indem große, künstliche Seen und Ökosysteme entstehen, wo sich die einheimische Fauna mit der eingeführten vermischt, wie im Fall einiger gezüchteter Fischarten. Diese Binnenstrande sind von hohem Interesse für erholsame und sportliche Aktivitäten, wie die zahlreichen eingerichteten Campingbereiche und Erholungszonen beweisen.

Die Route führt an den großen Stauseen Presa de Soria, mit dem größten Fassungsvermögen, ungefähr 40 hm3, dessen Staumauer 1971 erbaut wurde und eine Höhe von 120 m erreicht, und an der Presa Cueva de las Niñas, deren Fassungsvermögen 5,181 hm3 betragt, vorbei. Im Schatten der Kiefern, die am Ufer wachsen, befindet sich der Campingplatz und eine Erholungszone mit Grillplätzen, Tischen, Wasserstellen und anderen öffentlichen Anlagen. Hier kann man eine angenehme Rast einschalten oder den ganzen Tag verbringen.

BESCHREIBUNG

Nach Arguineguín, wo die Landstraße Carretera GC-505 beginnt, gelangt man auf der Autobahn Autopista del Sur GC-1, der bequemsten und schnellsten Straßenverbindung. Wenn man genug Zeit hat, ist es jedoch zu empfehlen, auf der GC-500 nach Arguineguín zu fahren, damit man die
Schönheit, die vor allem die Strecke zwischen Pasito Blanco und Arguineguín bietet, in vollen Zügen genießen kann. Dieses ziemlich gerade Straßenstück, leicht abfallend, birgt den Zauber einer Küstenstraße und führt an der Bucht Bahía de Santa Águeda, an den Stranden Playa de Montaña La Arena, Carpinteras und Galeón vorbei Vom großen Verkehrskreisel in El Tablero de Maspalomas bis zu demjenigen, an dem die Gc-S05 nach beginnt, sind es 9,4 km. Es gibt eine Tankstelle an der Kreuzung van Maspalomas, 0,8 km van El Tablero.

Nachdem man den Kitometerzähler auf Null gestellt hat, fährt man für diese Route beim Verkehrskreisel, an dem die GC.J505 beginnt (Tafel mit Kilometerangaben: Cercados de Espino 12 km, Presa de Soria 22 km, Ayacata 40 km), los. Die Straße führt über die f1ache Ebene und beginnt den Aufstieg durch die Schlucht Barranco de Arguineguín. Die hohen Eukalyptusbäume und Bananenplantagen bleiben zurück und man fährt am den Grund des steinigen Barranco entlang. der mit Balos (Balos-Sträuchern - Plocama pendula) und Tarajales (Tamarisken - Tamarix africana) überwachsen ist, in ein trockeneres Gebiet am Fuß der Abhange, an denen Cardones (Kanaren- Wolfsmilch - Euphorbia canariensis) und Tabaibas (Bitter-Wolfsmilch - Euphorbia regis jubae) wachsen. Auf dieser Strecke findet man auch Palmenhaine, Zentren für Aktivurlaub, Caravaning, WC-Anlagen usw. (7,5 km).

Danach beginnen die Pflanzungen tropischer Fruchte wie Avocado, Mango, Papaya usw. und man sieht ständig Häuser und Weiler, wie den Caserío Peñones, am Fuß der eindrücklich schroffen Felswände, bis man Cercados de Espino, den größten bewohnten Caserío des Barranco, erreicht (11,7 km). Hier verzweigt sich die Straße in zwei Strec1<enalternativen, die ausgeschildert sind: La Filipina 2 km; Caidero 6 km; Barranquillo Andrés 9 km; Soria 11 km. Die Abzweigung nach rechts durchquert den Dorfkern (Arztpraxis, Supermarkt, Restaurants, Gaststatten...) und mündet später wieder auf die andere Strecke. Der Barranco mit den steil abfallenden Wänden, die eine Hohe van mehr a1s 500 m über dem Trockenflusslauf erreichen, scheint immer tiefer unter uns zu liegen. Nachdem man den Weiler La Filipina hinter sich gelassen hat, beginnt auf der Westseite entlang des Bergmassivs Macizo del Tauro der 5 km lange, kurvenreiche Aufstieg. In einer Haamadelkurve befindet sich rechts der natürliche Aussichtspunkt Mirador (etwa 17 km), wo sich ein Halt lohnt. Die Landschaft ist trocken und zerklüftet, auf den verschiedenfarbigen Felsschichten fällt die Vegetation auf, die dank einer kleinen Quelle wachsen konnte. Das Panorama, dessen Farben sich je nach Tageszeit ändert, ertaubt den Ausblick auf das mittlere Teilstück des Barranco, auf die hohen Bergrücken der Ostseite und auf die höchsten Berge der Insel, wo der Roque Nublo (Wolkenfels) hervorragt. In Barranquillo Andrés (19,3 km) kommt man van neuem zu einer Abbiegung (Schild: Tejeda, 34 km; Mogán, 14 km; Soria, 2 km). Hier bietet sich die Möglichkeit eines 8esuchs im Dorf und des Stausees Presa de Soria (2,2 km), wofür man die rechte Seitenstraße nimmt.

Für diese Route ist jedoch die linke Seitenstraße empfehlenswerter. Man folgt dar immer enger werdenden Straße die sich in steilen und en gen Kurven zwischen Pflanzungen und Häusern aufwärts windet, bis man die kleine Talsperre Salto del Perro erreicht. Hier beginnt der Parque Rural del Nublo, durch den die Straße nun bis Ayacata führt. In einer Landschaft van Retamas (Ginster - Spartocytisus supranubius), Escobones (Weißblühender Gins1.er - Spartocytisus filipes), und Cardoyescas (Distelgewächse) USW. wird die Straße immer flacher, bevor eine sanfte Talfahrt mit herrlicher Aussicht durch den Barranco de Mogán beginnt Danach mündet die Straße in eine Piste, die zu diesem Ort führt (23,5 km). Nach rechts geht es auf der gut erhaltenen Piste GC-605 weiter bergaufwärts zur Kreuzung Cruz de San Antonio (25,1 km) mit der Beschilderung: Tejeda 2S und Las Palmas de Gran Canaria 69 km. Hier ist die Straße wieder
asphaltiert breiter und wird wieder f1acher auf der Strecke durch den alten Kiefernwald Pinar de Pajonales Grenze des nationalen Jagdschutzgebiets Refugio Nacional de Caza und des Naturreservats Reserva Natural Integral de Inagua - in Richtung Presa de Cueva de las Niñas. Hier gibt es einen Campingplatz, eine Erholungs- und Vergnügungszone mit Tischen, Grillplatzen und WC-Anlagen. Eine Straßenkreuzung (26,8 km) mit Kilometerangaben weist auf die Möglichkeit hin, über die Naturpiste, die rechts beginnt, nach Soria zurückzukehren.

Wenn man die Fahrt auf der dC-605 fortsetzt, lasst man die Ebenen van Majada Alta hinter sich und beginnt eine lange, schone Bergfahrt mit wenig Steigung entlang der Westseite des Barranco, der jetzt auch Barranco de Soria und später Barranco de Ayacata genannt wird. Wahrend der Fahrt bergaufwärts blickt man an den Felswänden an Ayacata empor, die sich über den hauptsachlich van Mandelbäumen bewachsenen Abhangen erheben und deren Großartigkeit aus dieser Perspektive noch zunimmt. Nachdem man an einer Ausweichstelle, Ort der sich für den Klettersport eignet, vorbeigekommen ist, endet die Straße an der Kreuzung mit der GC- 60 (37,9 km). Links erreicht man nach 11,3 km den Gemeindehauptort Tejeda. Wenige Meter weiter rechts befindet sich der Caserío Ayacata, ein Ort für Bergsteiger (Arztpraxis, Wallfahrtskapelle, Restaurants...) und man findet eine neue Straßenkreuzung, an der sich verschiedene Varianten bieten.

VARIANTEN

Ausgehend van der Kreuzung neben der Kirche van Ayacata kann man eine kürzere Rundfahrt machen, indem man auf Route 1 auf der GC-60 über San Bartolomé de Tirajana und Fataga nach Maspalomas (Viuda de Franco) zurückkehrt (34,4 km). Es wäre jedoch schade, den kurzen
Abstecher van Ayacata zum Gipfel Pico de las Nieves entlang des letzten Stücks von Route 1 zu unterlassen. Dort konnte man sich auf einem kurzen und unvergesslichen Spaziergang zu Fuß bis zum Roque Nublo ein bisschen die Beine vertreten, bevor man die Rückfahrt antritt (Ay8CBts - Pico de las Nieves: 24 km hin und zurück). Auf diesem Abstecher im zentralen Gebirgsmassiv kommt man an der Kreuzung Cruce de los Llanos de la Pez vorbei, wo man die Wahl hat, die Rundfahrt in Form einer Acht zu beenden oder auf der Straße durch das Zentrum, der Carretera del Centro (32.8 km), nach Las Palmas de Gran Canaria hinunter zu fahren oder sich zur Cruz de Tejeda (4,7 km) zu begeben.

An einer anderen Kreuzung, die sich bereits in der Nähe des Pico befindet, beginnt die Talfahrt über Cazadores nach Telde (28 km). Die empfehlenswerteste Route, um die großen Barrancos im Süden und das Gebirge der Insel kennen zu lernen, ist zweifellos die Rundfahrt in Form einer Acht, die van Maspalomas (Viuda de Franco) aus über Fataga (Route 1) oder über Arguineguín (Route 2) nach Ayacata führt. In diesem Bergdorf beginnt und endet die 38,7 km lange Rundfahrt, die beim Pico de las Nieves, der Cruz de Tejeda und Tejeda vorbei führt. Wieder in Ayacata, kann man auf einer anderen Strecke als auf der Hinfahrt nach Maspalomas zurückkehren. Gesamtstrecke: mehr oder weniger 122,4 km. Es ist egal, in welcher Richtung man diese Rundfahrt antritt, sie verliert nichts van ihrer Attraktivität. Bei schlechtem Wetter (starken Regenfällen, starkem Wind) kann es aber zu Steinschlag kommen.

 

 


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