Offizielle Website Concejalía de Turismo del Ayuntamiento de la Villa de San Bartolomé de Tirajana Versión en español English version Deustch version
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BESINCHTIGUNSTOUR 1 INNERHALB DER GEMEINDE.

 

MAS PALOMAS-PICO DE LAS NIEVES.

EMPFEHLUNGEN

  • Mit einem normalen Personenwagen sollte man sich nicht auf Pisten begeben, die nicht auf der Karte eingezeichnet oder beschildert sind. Mit einem Geländewagen oder sonst einem für diese Art Strecken geeigneten Fahrzeug, sollte man Information über die Route einholen. Private, landwirtschaftliche oder nur für Zubringer erlaubte Pisten sind zu meiden. Respektieren Sie die Fahrverbote.
  • Halten Sie Ihr Fahrzeug nicht an Stellen an, an denen Sie den Verkehr behindern oder Unfälle verursachen könnten.
  • Vermeiden Sie Kolonnenbildung, fahren Sie in den Kurven vorsichtig, verringern Sie die Geschwindigkeit und lassen Sie schnellere Fahrzeugeüberholen.
  • Fahren Sie vorsichtig, wenn Sie auf der Straße Radfahrer und Fußgänger antreffen.
  • In abschüssigen Gebieten kann es bei starken Regenfallen und Wind zu Steinschlag und Erdrutschen kommen.
  • Seien Sie in Naturschutzgebieten und vor allem in Kiefemw8tdem bei Hitze und starkem Wind äußerst vorsichtig im Umgang mit Feuer.

DIE ROUTE

Die erste und bedeutendste der Routen in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana führt die GC-60 entlang. Die Strecke von Norden nach Süden und durch die Mitte durchquert das ganze Gemeindegebiet und führt durch kontrastreiche Landschaften, durch die Route in drei natürliche Strecken unterteilt werden kann. Die erste läuft entlang des. Barranco de Fataga, zuerst durch seinen Eingang, danach durch das Innere bis zu seinem Ende. Auf der Fahrt hat man Gelegenheit, die eigentümliche Form dieses typisch V-förmigen Tals zu bewundern. Die Trockenheit des Klimas und das Relief lassen die Palmenhaine im Trockenflussbett wie Oasen erscheinen. Nebst ihnen verleihen auch die weißen Weiter, der Caserío de Fataga und der Caserío de Arteara der Szene eine Atmosphäre, die an Afrika erinnert. Vielleicht überrascht es deshalb nicht, wenn man Kamele und Kamelführer sieht, die hier eher zur Belustigung der Touristen als aus Gründen der traditionellen landwirtschaftlichen Tätigkeiten. die ihre Großeltern noch ausführten. anzutreffen sind. Der Besuch des Themenparks Ober die Welt der Ureinwohner Mundo Aborigen und der Begräbnisstätte aus vorspanischer Zeit in Arteara (ein Centro de Interpretación oder Informationszentrum befindet sich im Bau) bietet eine gute Gelegenheit, Einblick in die Lebensart und Begräbnisriten der kanarischen Ureinwohner zu erhalten.

Auf Grund des hohen Werts der Landschaft und der Spuren der Geschichte, die der Barranco beherbergt, wurde er zur geschützten Landschaft, Paisaje Protegido de Fataga und gehört nun zur Red de Espacios Naturales Protegidos de Canarias (Netz der Naturschutzgebiete der Kanarischen Inseln). Die zweite Strecke durchlauft das Innere der Caldera de Tirajana, eines riesigen Kessels von mehr als 40 km Umfang, der wahrend Millionen von Jahren durch Erosion entstanden ist und sich gegen Südosten im Barranco de Tirajana öffnet. Durch seine monumentale Eindrücklichkeit und die archäologische 8edeutung ist die Caldera eines der Heiligtümer der Natur und der Geschichte Gran Canarias. In der Caldera befindet sieh der Verwaltungshauptort der Gemeinde, der gleichzeitig Jakobus-Wallfahrtsort ¡st, da die Gemeindekirche Santiago el Chico (Jakob das Kind) beherbergt und dadurch die wichtige religiöse Rolle des Orts verewigt, die er auch schon in vorspanischer Zeit hatte, wie der heilige Fels von Humiaga, heute Risco Blanco genannt, beweist. Die Route geht weiter bergaufwärts durch das Innere der Caldera und verläuft am Fuß des Naturdenkmals oder Monumento Natural de los Riscos de Tirajana den nördlichen, über 100 m hohen Abhängen der Caldera entlang bis zum Bergpass Degollada de Cruz Grande.

Durch dieses van der Natur geschaffene Tor gelangt man in den Landschaftspark Parque Rural del Nublo, das Naturschutzgebiet mit der größten Ausdehnung und Bedeutung auf der Insel. Danach fährt man weiter nach Ayacata. In diesem Caserío, in dem vielleicht die Mandelbäume blühen und der ein Paradies für Bergsteiger ist, verlässt man die gewohnte Straße, die nun in Richtung Tejeda weiter führt. Wir befinden uns jetzt auf der GC- 600, auf der das dritte Teilstück der Route beginnt, die nun durch den typischen Wald des zentralen Gebirgsmassivs führt. Auf der Bergfahrt kommt man an Erholungszonen, Campingbereichen und Stellen vorbei, die zu einer erholsamen Rast einladen, bevor man den höchsten Punkt der Insel, den Pico de las Nieves (Schneegipfel) erreicht. Dort erhalt man, wenn es die Wetterbedingungen zulassen, was eigentlich meistens der Fall ist, als Belohnung die schönste und repräsentativste Aussicht der Kanarischen Inseln, denn hier treffen sich einige ihrer wichtigsten Wahrzeichen: kiefer und Meer, Fels und Vulkan, der Nublo (der Wolkenfels) und der Teide, der höchste Punkt der Insel Teneriffa .

EMPFEHLENSWERT:

Die gesamte Strecke, die Aussichtspunkte, das Angebot an Erholungsaktivitäten, Wanderwegen und Unterkunft auf dem Land. Kultureller Besuch van San Bartolomé de Tirajana (Tunte), Fataga und der Begrabnisstatte von Arteara. Das Kunsthandwerk des Orts, landwirtschaftliche Produkte, die Gastronomie, Oliven, Wein, Käse, Guindilla (Likör). Volksfeste: das Fest zum Jakobstag, Santiago in Tunte, vom 14. - 27. Juli; Fiesta del Albaricoque (Aprikosenfest) in Fataga, 28. Juni / 6. Juli; die Feste San Antonio / El Carmen in Ayacata, 11. - 17. August / 8. - 16. November. Im Winter: das Naturspektakel der Wolken im Gipfelbereich, die Wasserfälle im Barranco del Negro und die Mandelblütezeit.

DER ORT SAN BARTOLOMÉ DE TlRAJANA, AUCH TUNTEGENANNT

Die Gemeinde liegt in der Caldera de Tirajana und am Schluchtgrund des Barranco de Tunte. Sie ist seit 1813 Verwaltungshauptort der Gemeinde und wurde auf der altkanarischen Siedlung Tunte erbaut. Ihr privilegierter Standort auf 890 m. Ü. M. hat sie im Laufe der Geschichte zum wichtigsten Knotenpunkt der Verkehrsverbindungen im Süden der Insel werden lassen. In ihrem Ortszentrum mischen sich die architektonischen Stile alter Epochen ihrer Geschichte, von vorspanischen Hausen bis zu modernen Öffentlichen Gebäuden wie dem Ayuntamiento (Rathaus), das neben bemerkenswerten Beispielen traditioneller Bauweise steht. Man findet auch religiöse Architektur, wie die Kirche San Bartolomé mit ihrem neoklassischen spitzen Glockenturm, der Ende des 17.Jh. rekonstruiert wurde. In dieser Kirche wird das Reiterstandbild des Apostels Santiago el Chico verehrt.

Die in Holz geschnitzte, vielfarbige Statue aus dem 15. Jh. hat die Kirche auf der Insel in ein Zentrum der Jakobswallfahrt verwandelt. Hier befinden sich das Museum Casa de los Yanez und das Kulturzentrum Casa de la Cultura Pancho Guerra. In der Nahe finden wir das Rathaus, die Ortspolizei, das Arztzentrum, die Notfallstation des. Roten Kreuzes und weitere öffentliche Dienste. Die Gastronomie der Insel, der Käse und die in Tirajana typischen hausgemachten Getränke, wie die beliebten Spirituosen Guindilla und Mejunje, kann man in den zahlreichen Bars und Restaurants kosten, in denen auch kleine Ausstellungen des Kunsthandwerks des Orts zu sehen sind. Das Beste von San Bartolomé de Tirajana sind jedoch die Einwohner infolge ihrer gemütlichen Gastfreundschaft und ihrer Sympathie. Der Ort zahlt 890 Einwohner und liegt 53 km von Las Palmas de Gran Canaria. 28 km vom Flughafen und 23 km vom Strand Playa del Inglés entfernt.

AUSSICHTPUNKTE

Diese Route konnte man auf Grund der zahlreichen interessanten Aussichtspunkte, die man entlang ihrer Strecke antrifft, die Aussichtsroute nennen. Das trockene Klima van Tirajana begünstigt seinerseits das ganze Jahr über eine klare Sicht. Eigentlich sind es jedoch die Spiele von Schatten und Licht während der Dammerstunden, die diese Landschaft in ein Spektakel für das Auge verwandeln. Gleich am Anfang, nur 7,5 km vom Ausgangspunkt, erreicht man die Degollada de las Yeguas auf 487 m. Dieser natürliche Aussichtspunkt oder Mirador liegt strategisch günstig auf einer Ebene am östlichen Ende des. Barranco de Fataga und verfügt über Service-Anlagen. Von hier aus kann man dank des Rundblicks von über 190°, der vom Meer bis zu den Gipfeln reicht, einen herrlichen Ausblick auf diesen großen Barranco und die felsige Umgebung genießen. Der Mirador Vista de Fataga liegt auf 929 m, nur wenige Kilometer van San Bartolomé und ist ebenfalls mit Service-Anlagen ausgestattet. Dieser Mirador befindet sich auf dem Bergrücken, der das Tal des Barranco de Fataga und die Caldera de Tirajana voneinander trennt. Es ist einer der wenigen Aussichtspunkte auf Gran Canaria, die eine vollständige Rundsicht van 3600 bieten.

Von hier aus kann man die zwei großen Mulden, die Ausläufer der Gipfel und des 8ergmassivs Macizo de Amurga betrachten. Auf dem tiefsten Punkt des Felskamms, der die Talsenken Cuenca de Tirajana und Cuenca de la Plata 6 km von San Bartolomé entfernt trennt, liegt auf einer Hohe von 1.250 m die Degollada de Cruz Grande, Wegkreuzung und zugleich Bergpass. Von den Parkplatzen auf beiden Seiten des Felskamms hat man eine schöne Sicht von 180º in östlicher und westlicher Richtung auf die Täler und auf das Monumento Natural de los Riscos de Tirajana. Der Mirador del Pico de las Nieves liegt auf 1.945 m und nur wenige Meter vom höchsten Punkt und der geographischen Inselmitte entfernt. Seine besondere Lage verleiht ihm auf Grund der Weite, des Ausmaßes und der Schönheit seines Panoramas, das eine Sicht von 1200 bietet, hohen landschaftlichen Wert. Von dieser Stelle, von einer einzigen Ebene aus, auf der die GC-134 zu Ende ist, sieht man auf die Caldera de Tejeda, die Caldera de Tirajana, und auf die Bergmassive im Süden und Westen Gran Canarias. Auch die beiden Wahrzeichen der Kanarischen lnseln sind zu sehen: der Roque Nublo und der Gipfel Pico Teide auf der Insel Teneriffa. Manchmal hüllt das Bergklima alles in einen dünnen Nebelschleier, der die spektakulärsten Sonnenuntergänge erzeugt, die man auf der Insel zu sehen bekommt.

DIE BEGRÄBNISSTÄTTE VON ARTEARA - NECRÓPOLIS DE ARTEARA

Auf dieser bedeutenden Begrabnisstatte der Ureinwohner aus dem 4. Jh. v. Chr. wurden mehr als Tausend Gräber entdeckt, die auf einer Flache von 2 x 1 km verteilt sind. Die Gräber bestanden aus einer Graburne oder einer Trockenmauer-Sarkophag, in die der Tote hineingelegt wurde. Sobald sie verschlossen waren, wurden sie unter Steinhügeln begraben. Die aufgefundenen Knochenreste haben keine Aufschlüsse über die Beerdigungsriten gegeben. Man hat jedoch festgestellt, dass Palmen- und Schilfgewebe als Leichentücher verwendet wurden. Auch die mediterrane und vom Cromagnon-Menschen abstammende Typologie dieser Ureinwohner von robuster und ziemlich großer Statur konnte bestimmt werden. Die Bedeutung der Funde war Grund zur Schaffung eines Informationszentrums, des Centro de Interpretación, das sich im Moment im Bau befindet und wo die bedeutendsten Überreste der Kultur der kanarischen Ureinwohner ausgestellt werden sollen.

der breiten Straße Avenida de Tirajana, die das Viertel Barrio de San Fernando durchquert. Beim zweiten Verkehrskreisel verlässt man sie und nimmt links vom Mural alegórico. der allegorischen Wandmalerei. die Avenida de Gáldar (rechts geht es zur Autobahn GC1). Nach einem weiteren Verkehrskreisel lässt die GC-60 die letzten Gebäude hinter sich. von denen zwei bekannte Restaurants (1 km) erwähnenswert sind, und dann befindet man sieh fast von einem Moment zum anderen in der trockenen Landschaft des Südens, die von zwei Pflanzen, der Kanaren-Wolfsmilch und der Balsam- Wolfsmilch, beherrscht wird. In sanftem Anstieg und wenig Zickzack gewinnt die Straße. die auf der noch tief gelegenen Ostseite der Schlucht Barranco de Fataga verläuft, an Höhe. Von hier aus .zeigt der Boden die Folgen der Trockenheit. Dann fährt man durch die geschützte Landschaft oder Paisaje Protegido de Fataga (4,2 km), bevor man beim Themenpark über die Ureinwohner Mundo Aborigen (6,3 km) vorbei kommt und auf dem Bergpass den gut eingerichteten Aussichtspunkt Mirador de la Degollada de las Yeguas (7,5 km) erreicht, wo man die monumentale Schönheit des Barranco bewundern kann. Von hier aus beginnt der 4,2 km lange Abstieg entlang der östlichen Talseite. Zuerst befindet man sich in einer schroffen Umgebung von spitzen Felsen, die im Laufe des Abstiegs durch den Schluchtgrund flacher wird.

Hier sieht man die Ausmaße der Steinschläge beim Felsvorsprung Puntón del Garito. Unter seinen roten Steinblöcken befindet sich die Begräbnisstätte oder Necrópolis de Arteara aus vorspanischer Zeit, eine wichtige archäologische Fundstätte, die man besuchen kann. Man lasst die Aussicht auf die Necrópolis und den Palmenhain van Arteara zurück und erreicht das Bett des Barranco (11,7 km), wo die Straße nach rechts abbiegt und zu einem Weiler und zu zwei Freizeit- und Vergnügungsanlagen führt: Kamelausflüge und andere Angebote. Immer auf derselben Seite des Barranco beginnt nun die Fahrt bergaufwärts, die beim Mirador de la Vista de Fataga, nach ungefähr 12 km, zu Ende ist. Eine Piste biegt links ab (12,9 km) und führt zum 16,6 km entfernten Weiler Ayagaures und zum Stausee Presa de Ayagaures. Eine weitere Piste biegt ebenfalls nach links (15 km) und dient als Zufahrt zur Presa de Fataga und zum 1 km entfemten Klettergebiet, das man nur zu Fuß erreicht. Felder, Obstbaume und traditionelle Gebäude umgeben den Kern von Fataga (16,1 km), einem malerischen Caserío, in dem sich ein Halt lohnt (Wallfahrtskapelle, Architektur im rustikalen Stil, Geschäfte, Restaurants, Tankstellen...), bevor man die Bergfahrt, die jetzt steiler und kurvenreicher wird, fortsetzt. Nachdem man bei einer alten Wassermühle. einem wichtigen völkerkundlichen Überbleibsel. einem Palmenhain und neuen Freizeit- und Vergnügungsanlagen (Kamelritte, exotische Vogel, Restaurant usw.) vorbei gekommen ist, führt die Straße zum oberen Teil des Barranco und dann ins Gebiet des Kessels der Caldera de Tirajana, weiter zum Aussichtspunkt Vista de Fataga (21 km), der eine schöne Aussicht auf die Talsenken Cuenca de Fataga und Cuenca de Tirajana ermöglicht.

Die Straße wird jetzt ebener und verlauft gesäumt von Kiefern und Mandelbäumen Richtung San Bartolomé Sie führt an der Kreuzung mit der Umgehungsstraße des Ortszentrums van San Bartolomé vorbei. die nach links abbiegt und zum Landhotel Las Tirajanas führt, wahrend man zur Kreuzung (23,1 km) mit der GC-65 hinunter fahrt, die rechts aus Santa Lucia kommt. Wir fahren auf der Abbiegung nach links weiter, die uns ins Ortszentrum führt, wo wir parken und das bemerkenswerte Angebot des Hauptort& der Gemeinde genießen können (siehe beiliegende Information). Wieder unterwegs, fahren wir auf der linken 5eite des Barranco de Tunte weiter und kommen zur Kreuzung mit der Umgehungsstraße. Sobald wir uns auf der anderen Seite des Barrancos befinden, beginnt der etwas steilere Aufstieg zu den Ebenen van El Sequero, auf denen früher Getreide angebaut wurde. In El Sequero (mit Supermarkt, Restaurant...) kommt man zur Kreuzung mit der Ortsstraße. die Ober Agualatente, La Culata, Risco Blanco bis ins 10,5 km entfernte Taidía führt. Die Fahrt bergaufwärts geht weiter und führt nun über den Abhang des Naturdenkmals Riscos de Tirajana. Die Straße beginnt mit wenig Gefalle, wird dann aber abschüssiger und kurvenreicher. Sie durchquert den Barranco de El Negro (28,5 km), bevor man .zum Bergpass der Degollada de la Cruz Grande (29,1 km), dem westlichen Tor der Caldera de Tirajana kommt, durch die man zur Cuenca de la Plata und zum Landschaftspark Parque Rural del Nublo gelangt.

Es handelt sich um eine der wichtigsten Kreuzungen von Fußpfaden und Wanderwegen. Die Straße wird jetzt entlang der Felsen der Riscos de la Plata flacher und der Stausee Presa de Chira ist zu sehen. Auf dem Paso de La Herradura biegt die Straße in Richtung Erholungszone und Campingbereich von Morro de Santiago (2 km), zum Caserío Cercados de Araña und zum erwähnten Stausee in 8,5 km ab. Die Route führt weiter auf der Straße, die jetzt im Felskessel von Ayacata. am Fuß der hohen Steilwände, flacher wird. Hier gibt es an der Straße Restaurants für Touristen. Die Natur, die den Caserío de Ayacata (34,4 km) umgibt, bietet ideale Bedingungen für einen Halt, um den Rest des Ausflugs zu planen. Die Fahrt geht jetzt auf der GC-600 weiter, die van der Kreuzung neben der Kirche Richtung La Goleta (Gasthaus) führt. wo der Weg zum Roque Nublo beginnt, ein sehr empfehlenswerter, einstündiger Fußmarsch, auf dem man sich etwas die Beine vertreten kann. Im Kiefernwald kommt man zum Campingbereich und zur Erholungszone Llanos de la Pez, wo sich vor allem am Wochenende viele Leute aufhalten. An der Kreuzung van Llanos de la Pez (42 km) mit seinem neuen Gasthaus nimmt man die GC-134, auf der man in den Genuss des weiten Ausblicks über die Nordhälfte der Insel kommt. Danach erreicht man die Kreuzung mit der GC-130. die über Cazadores (44.2 km) nach Telde führt, und von dort aus geht es auf der GC-134 Richtung Pico de las Nieves (46,5 km) mit einem weiteren Gasthaus weiter. Bei klarer Sicht, was eigentlich der Normalfall ist, entschädigen einem die Aussicht und die Eindrücke für die zurückgelegten Kilometer und für diejenigen, die entweder auf derselben oder auf anderen, nicht weniger attraktiven Strecken noch zurückzulegen sind, um zum Ausgangspunkt zurück zu kehren.

VARIANTEN

Die Tour führt über zahlreiche Kreuzungen und bietet viele Varianten und Möglichkeiten für kurze Abstecher: Nach 12,9 km (3,2 km vor Fataga) biegt eine Piste ab, auf der man nach 13 km Fahrt durch enge Barrancos zum Weiler oder Caserío und zur Presa de Ayagaures gelangt. Von hier aus. und nun auch wieder auf einer asphaltierten Straße. der GC-504. die zwischen den Gehöften und Obstbäumen des Barranco de Ayagaures verläuft, kann man zum 16,7 km weiter gelegenen Ausgangspunkt zurückkehren. Vom selben Caserío aus kann man aber auch den Palmitos Park besuchen und dann auf der Straße GC-503 zum Kreisverkehr Viuda de Franco zurückfahren (15,6 km). Von San Bartolomé aus erreicht man auf der GC-65 Santa Lucía, und danach geht es auf der GC-550 weiter nach Agüimes und schließlich auf der GC-1 nach Las Palmas de Gran Canaria (insgesamt 55 km). Von der Kreuzung Llanos de la Pez gelangt man auf dar Landstraße oder Carretera del Centro nach Las Palmas de Gran Canaria (32,8 km), über Cazadores nach Telde (28 km) oder zum Straßenknoten Cruz de Tejeda (4,7 km). 8ei Cruz de Tejeda, einer wichtigen Kreuzung im zentralen Gebirgsmassiv, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf die Nordseite der Insel zu fahren.

Eine interessante Option ist der Abstecher nach Artenara und dann zurück über Tejeda. Man kann ganz einfach so viele Varianten kombinieren, wie man Stunden zur Verfügung und Lust am Autofahren hat. Die von San Bartolomé herkommende GC-60 nach Tejeda führt über eine Kreuzung, die außerhalb von Ayacata liegt und an der die GC-605 Richtung Presa de Cueva de las Niñas (Route 2) abbiegt. Von der Kreuzung Cruce del Paso de la Herradura, 2,8 km von Ayacata entfernt, kann man über den Caserío Cercados de Araña, die Presa de Chira, den Bergrücken Lomos de Pedro Alfonso und El Tablero nach Maspalomas fahren. Von den 35,3 km führen 22 km über unebene Pisten mit vielen Abbiegungen, die nicht immer gut ausgeschildert sind, und durch einsame Gebiete. Aus diesem Grund ¡st diese Route nur ratsam für erfahrene Autofahrer, Geländefahrzeuge und mit Beifahrer.

RUNDFAHRT

Die ideal e Route, um in einem einzigen Tag Autofahrt die großen Schluchten oder Barrancos im Süden und di¡ Berge im Innern kennen zu lernen, ist die Rundfahrt in Form einer Acht, die van Maspalomas über Fataga (Route 1) oder über Arguineguín (Route 2) nach Ayacata bergaufwärts führt. Im Weiler Ayacata im zentralen Gebirgsmassiv beginnt und endet die 38,7 km lange Rundreise, die einem am Pico de las Nieves, der Cruz de Tejeda und Tejeda vorbei zum Ausgangspunkt Ayacata führt. Von hier aus kann man auf einer anderen Strecke nach Maspalomas zurückkehren. Gesamtstrecke: ungefähr 122,4 km. Es ¡st egal, in welcher Richtung man diese Rundfahrt antritt, sie verliert nichts von ihrer Attraktivität. Bei schlechtem Wetter (starken Regenfallen, starkem Wind) kann es zu Steinschlag kommen.

 
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