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AUSFLUG: DIE INSELMITTE

 

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MASPALOMAS- LAS PALMAS- TEROR- VALLESECO- CRUZ DE TEJEDA- SAN MATEO- SANTA BRIGIDA- CALDERA DE BANDAMA- TAFIRA- LAS PALMAS- MASPALOMAS.

 

Von Maspalomas aus fahren Sie in Richtung Norden über die Autobahn GC-1 und erreicht Las Palmas de Gran Canaria. Von dort aus fahren Sie auf die Autobahn nach Tamaraceite, die bis nach Teror führt. Teror ist das Religionszentrum der Insel. In dieser Ortschaft befindet sich die Basilika Basílica de Nuestra Señora del Pino, in der die Schutzheilige der Insel Nuestra Señora del Pino steht. Neben dem Platz der Basilika ragt der gelbe Glockenturm der Kirche in den Himmel. Dieses Bauwerk aus gelben Quadersteinen wurde im Jahre 1708 errichtet und weist einen klaren Einfluss des Baustils der Epoche Emanuels I. von Portugal auf. Die Kirche, in der sich die Heiligenstatue befindet, wurde dreimal wieder aufgebaut. Der gelbe Glockenturm ist der einzige Bestandteil, der noch von der zweiten Kirche, die verbrannte, übrig ist. Der Dorfkern, der die Kirche umgibt, hat sich fast nicht verändert und wurde 1979 zum Kulturgut von künstlerischem Wert erklärt.

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Nur wenige Meter von der Basilika entfernt, befindet sich das Haus-Museum Casa-Museo de los Patronos de la Virgen, Eigentum der Familie Manrique de Lara y Bravo de Laguna. Hier sind antike Gegenstände und Erinnerungsstücke der verschiedenen Familien, die in diesem Haus gewohnt haben, ausgestellt. Nennenswert ist die Kutsche, von der der König Alfons XIII während seines Aufenthaltes auf der Insel Gebrauch machte. Der Eingang führt zu einem kanarischen Innenhof mit einem italienischen Brunnen. Dieses Haus ist ein großartiges Beispiel für die Adelsarchitektur der Ortschaft. Ein Besuch der Altstadt ist umbedingt zu empfehlen, denn hier stehen wunderschöne Häuser mit kanarischen Balkonen sowie Herrenhäuser. Ein weiteres religiöses Gebäude in Teror ist das Kloster Monasterio del Císter. Hier kann man durch eine Drehlade die von den Nonnen hergestellten Süßspeisen kaufen.

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Fahren Sie dann weiter in Richtung Kreuzung Cruz de Tejeda. Bevor man die Ortschaft Valleseco erreicht, sollte man vom Aussichtspunkt Mirador del Balcón de Zamora die Aussicht über Teror und Umgebung genießen. Lassen Sie Valleseco hinter sich und fahren Sie zum Cruz de Tejeda, das sich in der Mitte der Insel auf 1.300 Metern Höhe befindet. Das Kreuz, das Sie hier vorfinden und das aus grünem Gestein hergestellt ist, markiert die Mitte der alten Heerstraßen der Inseln. In der Umgebung der Kreuzung befindet sich das staatliche Hotel Parador Nacional de Tejeda, das vor kurzem restauriert wurde, sowie verschiedene Restaurants und Verkaufsstände, an denen man ortstypische Produkte kaufen kann, wie z.B. Marzipan oder Bienmesabe (Süßspeise aus Honig und gemahlenen Mandeln).

Ruta centro Die großartige Landschaft macht aus dem Cruz de Tejeda einen einzigartigen Ort. Von hier aus kann man eine riesige erodierte Caldera (Kessel aus vulkanischen Ursprungs) überblicken, über die sich ein Berg mit drei eindrucksvollen Felsen hervorgebt: Der Roque Nublo (1.700 m), der Roque Fraile und der Roque Bentayga. Wenn Sie in Richtung der Bergspizte Pico de Las Nieves (auch bekannt als Pozo de Las Nieves) fahren, können Sie eine wunderschöne Aussicht genießen. Hier befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem man die Caldera de Tirajana und die Strände vom Süden sowie den Roque Nublo und manchmal auch die Bergspitze vom Teide (Teneriffa) sehen kann. Wenn Sie über genügend Zeit verfügen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in Artenara. Artenara ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Hier können Sie die Wallfahrtskapelle Ermita de la Cuevita besuchen. Es handelt sich hierbei um eine in den Felsen gegrabene Höhle. Die Besucher sind von dieser Höhle beeindruckt, denn die Innenausstattung während der Ausgrabung der Höhle angefertigt wurde.

Fahren Sie zum Cruz de Tejeda zurück und nehmen Sie die Straße in Richtung Las Palmas de Gran Canaria. Der nächste Anlaufpunkt ist die Gemeinde von San Mateo. Auf der Fahrt durch die Gemeinde werden Sie die typisch kanarischen Häuser sehen, die uns ein Bild von der Architektur Gran Canarias geben. San Mateo ist eines der bedeutendsten Orte für Landwirtschaft und Viehzucht der Insel, da hier Viehmessen und Wochenmärkte für den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten stattfinden.

Nächster Halt ist die Gemeinde von Santa Brígida, die den Naturpark Parque Natural de Bandama, die Ortschaften Monte Lentiscal und La Atalaya sowie das Taldorf Las Goteras umfasst. Neben der herrlichen Landschaft ist diese Gemeinde auch aus geomorphologischer, botanischer, archäologischer und ethnografischer Sicht sehr wertvoll. Eine Hinterlassenschaft der ehemaligen Höhlenbewohner der Insel stellen die Wohnhöhlen von La Atalaya dar. In dieser Ortschaft gab es einst eine gewichtige Töpferindustrie.

In der Nähe der Hauptstadt fahren wir zur Spitze von Bandama. Dieser großartige Hügel ist 569 m hoch (über dem Meeresspiegel). Von hier aus können Sie den Krater des Vulkans mit seinem 1 km breiten und 200 m tiefen Schlund bewundern. Auch der Golfclub von Bandama ist von hier aus zu sehen.

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Der letzte Anlaufpunkt der Tour, bevor Sie über die Hauptstadt nach Maspalomas zurückfahren, ist der „kanarische Botanische Garten“ (Jardín Canario). Er liegt ca. 7 km von Las Palmas de Gran Canaria entfernt in der Schlucht Barranco de Guiniguada. Der Garten wurde im Jahre 1952 von einem schwedischen Botaniker angelegt. Er beherbegt eine große Vielfalt von Pflanzen und Bäumen der makaronesischen Region. Besonders nennenswert sind die über 50 verschiedenen Baumarten des vom Aussterben bedrohten Lorbeerwaldes.

 

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