Offizielle Website Concejalía de Turismo del Ayuntamiento de la Villa de San Bartolomé de Tirajana Versión en español English version Deustch version
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EINE WELT VOLLER MÖGLICHKEITEN

Auf den spuren der vergangenheit

Einer der Hauptanziehungspunkte der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana für geschichtsinteressierte Gäste ist die Lebensart der kanarischen Ureinwohner vor der Eroberung. Die Hinterlassenschaft der neolitischen Kultur in San Bartolomé de Tirajana können Sie an den verschiedenen archäologischen Fundstellen kennen lernen. .

Das Geschichts- und Kunsterbe wird in verschiedenen öffentlichen und kirchlichen Gebäuden erhalten. Viele enthalten Gemälde, Heiligenbildschnitzereien, Bildhauerei usw. Die Gebäude wurden hier in verschiedenen architektonischen Baustilen errichtet. Unter ihnen gibt es viele Beispiele der traditionellen Bauweise aus Stein, Holz und Ziegeln. In der Kirche von San Bartolomé de Tirajana (Tunte) befinden sich wertvolle Kassettendecken, wie z.B. die Kassettendecke im Mudejar-Stil.

DER STOLZ DES VOLKES

Das weite Gebiet der Gemeinde Villa de San Bartolomé de Tirajana war bis ins 20. Jahrhundert eine große Grafschaft, in der Bauern, einige Fischer, Hirten und die Pächter der Tomatenfelder lebten. Diese ländliche Gegend ist mit atemberaubender Geschwindigkeit gewachsen und verfügt über einen besonderen geschichtlichen Hintergrund.

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Zu Zeiten der Ureinwohner gehörte die Gemeinde „Los Tirajanas“ (heute die Gemeinden San Bartolomé und Santa Lucía) zum Königreich Telde, das von dem Monarchen Guanarteme regiert wurde. DieInIn der Gemeinde verbinden sich steile Berge mit tiefen Schluchten. Das Gebiet war ein Schutzort, an dem sich die Einwohner in Gefahrensituationen versteckten. So hat Tirajana, zur Zeit der Eroberung Gran Canarias durch die Spanier, eine wichtige Rolle während der Angriffe gespielt.

Im August 1470 hat der von Bischof Juan de Frías und Pedro Hernández Cabrón geführte Heereszug eine schwere Schlappe in der Nähe der Caldera durch die aufständischen Einwohner von Tirajana erlitten. Die Kastilier mussten viele Verluste hinnehmen, viele ihrer Leute wurden verletzt und deshalb mussten sie den Rückzug antreten. Diese Schlacht fand am 24. August statt, dem heutigen Festtag von San Bartolomé, da die Soldaten den Heiligen San Bartolomé während der Niederlage um Schutz baten. Dies ist der Grund, warum der Apostel hier in der Gemeinde verehrt und angebetet wird und der Schutzheilige der Gemeinde ist.

 

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Die Kastilier haben noch dreimal versucht diese Region anzugreifen, sind aber jedes Mal gescheitert und wurden von den Einwohnern zum Rückzug gezwungen. 1484 war das Schicksal der Insel dann jedoch entschieden und sie befand sich fast gänzlich unter der Herrschaft der kastilischen Krone. Es war jedoch keine Kriegstat, die die kanarischen Einwohner besiegte, sondern eine Kriegslist der Kastilier, durch die sie den Sieg errungen haben. Sie haben den Einheimischen ihr Vieh gestohlen und ihre Ernte in Brand gesetzt, um sie somit zum Aufgeben zu bewegen.

 
 

Als die Einheimischen in die Enge getrieben wurden, sind sie in die Festung von Ansite geflüchtet, die den letzte Bastion der Unabhängikeit darstellt. Als die Einwohner der Insel, aufgrund der Überlegenheit an Waffen und geschwächt durch die Not und den Hunger, immer weniger wurden, ergaben sie sich am 16. März 1485. Die Eroberung war vollzogen.   

Während der “Hispanisierung” erlebte die Insel eine außerordentliche Veränderung, es entstand eine Verwaltung, eine solide Wirtschaft und eine neue Gesellschaft. Während der kaiserlichen Jahre hat die Insel Gran Canaria drei Jahrhunderte lang verschiedene Gefahren und Angriffe von Kaperschiffen und Piraten erlebt, die von Sir Francis Drake und Pieter van der Does angeführt wurden. Dies geschah im Jahre 1599.

     
 

In Tirajana fand nach der Eroberung die Aufteilung der Boden- und Wasserrechte statt. So wurde die Caldera, aufgrund der landwirtschaftlichen Betriebe, der Viehzucht und dem Zuckeranbau, neu mit Bauernhäusern besiedelt. Das Küstengebiet war fast bis Mitte des 19. Jahrhunderts unbewohnt, da dort das Trinkwasser knapp war und das Gebiet oft von Piraten angegriffen wurde 1960 begann die touristische Entwicklung, die die Gemeinde in einigen Jahrzehnten zu einem der Hauptreiseziele der Welt gemacht hat.


SEIEN SIE FÜR EINEN TAG ARCHÄOLOGE

Die Besucher können Archäologe "spielen" und die Spuren der Eingeborenen verfolgen. Das Zusammenspiel zwischem Mensch und Natur spiegelt sich in den zahlreichen, archäologischen Fundstellen der Gemeinde wieder. Auch in der Küstenregion befinden sich einige dieser Fundstellen: Überreste der traditionellen Steinhäuser wie z.B. die Fundstelle in Punta Mujeres (Maspalomas) und in den Bergen in Llanos de Pargana.

Weitere ähnliche Wohnstätten befinden sich u.a. in Arguineguín, Lomo Perera, im Barranco von Fataga. Neben diesen Wohnquartieren können Sie auch einzigartige Höhlenwohnstätten und Höhlen, die als Kornspeicher benutzt wurden, bewundern, wie z.B. im beeindruckenden Gebiet von Rosiana.

Die Kultstätten der Gemeinde, wie z.B. kleine Tempel oder geweihte Stätten, liegen in einer Umgebung von außergewöhnlicher und dramatischer Schönheit. Die Steinturmgruppen im Barranco Hondo, die in den vulkanischen Tuffstein gegrabenen Löcher und Gänge in Lomo del Pajarcillo und am El Campanario wurden als geweihte Orte gedeutet. Als Grabstätten benutzten die kanarischen Ureinwohner Höhlen und auch Grabhügel. Es gibt große Friedhöfe, wie z.B. der von Arteara.

Aus den, von den kanarischen Ureinwohnern gebildeten Trampelpfaden, ist das heutige Straßennetz hervorgegangen. Die zahlreichen Routen wurden mit der Zeit erweitert und ausgebessert. Oft handelte es sich um volkstümliche Meisterwerke, wie mit dem Beispiel von Paso de la Plata verdeutlicht wird. Dank dieses, von den Ureinwohnern gebauten Weges, wurde der Norden mit dem Süden der Insel verbunden. Ein Großteil dieser Pfade ermöglicht es heute, viele abgelegene Fleckchen der weiten Landschaft unserer Gemeinde zu erforschen und zu entdecken.

VERZEICHNIS DER ARCHÄOLOGISCHEN FUNDSTELLEN DER GEMEINDE SAN BARTOLOMÉ DE TIRAJANA

1.- IM TAL VON ARGUINEGUÍN             

  • Arguineguín. Ureinwohneransiedlung
  • La Lumbre. Ureinwohneransiedlung
  • Cueva de las Magarzas. Beerdigungsstätte
  • La Gambuesa.Höhlengruppe
  • Huesa Bermeja. Friedhof der kanarischen Ureinwohner
  • Excusabarajas. Berg Excusabarajas mit Grabstätten und Wohnquartieren
  • Montaña de Santidad. Andachtstätte und Kultstätte
  • Grabados de Chira. Felsmalerei
  • Llano del Corral. Kanarisches Gehöft
  • Mesa de Soria. Begräbnisstätte.
  • Morros de Santiago. Ehemalige Wallfahrtskapelle „Ermita de Santiago“
  • Los Canalizos de Chira. In den Tuffstein gegrabene Löcher
  • Llanos de Pargana. Bauten der Ureinwohner
  • Cueva del Silo. Eine, auf zwei Ebenen ausgegrabene Höhle
  • Lalmogarén. Quelle
  • El Cementerio.(Der Friedhof) Archäologische Fundstelle

2.- EL SALOBRE-KÜSTE           

  • Tal El Salobre.Natürlich geformte Höhlen, die von den Ureinwohnern als Wohnstätten benutzt wurden
  • Strand Montaña La Arena. Archäologische Fundstelle von Begräbnisstätten
  • Tal El Hornillo. Bebgräbnishöhle
  • Las MelonerasBauten der Ureinwohner
  • Punta Mujeres.Ansiedlung bei Punta Mujeres: Grabstätte

3.- TAL VON MASPALOMAS

  • Friedhof von Maspalomas. Friedhof
  • Lomo Perera. Bauten der Ureinwohner       
  • Cuevas del Barranco de los Vicentes (Ravine Los Vicentes).Natürlich geformte Höhlen, die als Wohn- und Grabstätten benutzt wurden
  • El Canalizo. Archäologische Fundstelle
  • Casas del Maestro (“Haus des Lehrers”)-El Tranquillo.Wohnstätten
  • Morro de La Palmita. Archäoastronomische Fundorte
  • Pass Degollada de La Yegua. Drei Steinhügel, Ansiedlung von kultureller Bedeutung.
  • Gitagana. Wohn- und Begräbnisstätten
  • Arteara. Friedhof, Grabstätten.
  • El Lomito. Haus “Casa Honda del Lomito”..
  • Caserones. Wohnstätten
  • Casa del Padrino.Wohnstätte
  • Llanos de Manzanilla. Wohnstätte
  • Monte León. Vier Bauten und eine Platte mit eingemeisselten Abbildungen
  • Mogarén Grande y Mogarén Chico y Casa del Canario. Wohnstätte
  • El Arquillo. Haus der kanarischen Ureinwohner
  • Morro de Las Vacas. Bauten aus trockenem Stein
  • Morro de La Cruz Grande. Wohnstätte, Steinturm und Grabstätte mit Gräber, bei denen eine Art Sarg aus Steinplatten gefunden wurde.

4.- AMURGA

  • El Castillo. Ein halbkreisförmiges Gebäude, ein Steinturm und ein Gehege
  • Barranco Tarajalillo. Felsmalerei und in den Fels gemeißelte Bilder.
  • Hoya de Toledo. Felsmalerei mit 84 berberische Zeichnungen.
  • Mesa del Macho. Berg mit halbkreisförmßiger Struktur
  • Majadilla de Berriel und der Berg Montaña de Las Tabaibas. Natürliche Höhlen und gegrabene Höhlen
  • Altos del Coronadero. Halbkreisförmige Türme aus glatten Steinen.
  • Los Castillejos. Steintürme, Höhlen, Steinmauern und Gehege aus Stein für die Viehzucht
  • Barranco de Las Palmas.Wohnstätte und Platte mit geometrischen Abbildungen.
  • Lomo de Pajarcillo. Verschiedene archäologische Überreste
  • El Talayón. Bauten aus trockenem Stein und ein Steinturm
  • Der Grabhügel von Amurga, Grabstätte mit einem zentralen Turm

5.-KESSEL CALDERA DE TIRAJANA

  • Lomo de las Pulgas. Ein komplexes, kreisförmiges Gebäude
  • Berg Montaña de Rosiana. Gruppe von gegrabenen Höhlen
  • Kanarisches Haus in Tunte Ein typisch kanarisches Haus mit kreisrunder Form und innen mit einem kreuzförmigen Grundriss
  • Las Pilas de los Canarios. Gegrabene Wassertröge und Bewässerungsgraben

Weitere Informationen erhalten Sie in dem archäologischen Reiseführer von San Bartolomé de Tirajana.

ARCHITEKTURERBE VON GESCHICHTLICHER UND KÜNSTLERISCHER BEDEUTUNG

Architekturerbe von geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung

1.- Die Kirche Iglesia de San Bartolomé de Tirajana

Die Kirche von San Bartolomé de Tirajana ist ein Beispiel für religiöse Gebäude mit volkstümlichem Stil. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Insel.

2.- Zweistöckiges Gebäude von Antonio Yañez in San Bartolomé de Tirajana .

Es handelt sich um ein wichtiges Beispiel der Typologie des letzten Jahrhunderts. Das Haus verfügt über wertvolle Holzbalkone und einen bepflanzten Innenhof.

3.- Der Friedhof von San Bartolomé de Tirajana .

Der Friedhof wurde aufgrund seiner Einzigartigkeit und seines Alters als „Kulturgut von besonderem Interesse“ erklärt. Die Fassade im eklektischen Stil stammt aus dem 19. Jahrhundert.

4.- Haus in La Montañeta .

Das Haus ist nach dem traditionellen Stil gebaut. Vor allem die Fassade und die Galerien zum Innenhof sind von großer Bedeutung.

5.- Landhaus in Hoya Grande .

Das Landhaus in Hoya Grande ist von großer Bedeutung, da es zu einer Typologie gehört, die es heute nicht mehr gibt. Das Haus verfügt über einen Vorhof.

6.- Haus und Wallfahrtskapelle des Grafen Conde de la Vega Grande in Juan Grande.

Das Anwesen besteht aus einem Haus, einem Hof und einer Wallfahrtskapelle. Die Schönheit des Tafelwerks und der Heiligenfigur Virgen de Guadalupe, die im 16. Jahrhundert aus Mexico mitgebracht wurde, ist hervorzuheben.

7.- Grafenhaus Casa Condal San Fernando .

Das antike Haus ist ein gut erhaltenes Beispiel für die Bauten des 19. Jahrhunderts. Das Herrenhaus verfügt über zwei Etagen und wurde von der Familie der Grafschaft Condado de la Vega Grande bei ihren Aufenthalten in Maspalomas benutzt. Ein Teil des Hauses ist eine kleine, private Kapelle im franziskanischen Stil. In der Kapelle befinden sich die Heiligenstatuen von San Isidro Labrador und San Fernando „El Chico“.

8.- Bauhütte des Hausherren San Fernando (Alpendre del Amo San Fernando).

Es handelt sich hierbei um ein Gebäude aus Stein mit Einfassungen der Fenstern und Türen aus Quadersteinen. Es ist eines der letzten seiner Art, die aus dem 19. Jahrhundert erhalten wurden.

10.- Wallfahrtskapelle Ermita de Fataga

Sie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im traditionellen Architekturstil gebaut. Die Kirche wurde am 24. April 1924 als Pfarrei gegründet und ist dem Heiligen San José gewidmet. Das Gebäude besteht aus einem einfachen Schiff mit einer achteckigen Struktur aus Sparren und Zugbalken, die ein Walmdach tragen, sowie aus einem kleinen Anbau mit der Sakristei, der mit einem Zeltdach, mit drei Dachflächen, überdacht ist. Sie verfügt über eine einfache Fassade, die durch zwei Pilaster eingerahmt wird. Der Eingang an der Fassade ist ein großer Rundbogen aus Pilastern, Kapiteln und Keilsteinen aus Quaderstücken. 

11.- Landhaus in Perera.

Dieses Landhaus ist ein Beispiel für Landhäuser mit zwei Stockwerken, die heute kaum noch existieren. Bei diesem Haus wurde die Bauweise mit dem Balkon und dem Ziegeldach beibehalten.

13.- Salzsiederein Salinas de Juncalillo del Sur y Salinas de El Matorral

Dieses Gebiet ist vor allem wegen seiner Vogelwelt von großer Bedeutung, denn hier leben 33 % der Population der Steppenvögel, die auf der Insel nisten. Ca. 30 Zug- und Wattvogelarten suchen hier Zuflucht und finden hier ihre Nahrung. Außerdem ist der Wert der Salzsiedereien hervorzuheben, der dazu beiträgt, dass die Vogelarten das Gebiet aufsuchen. Es ist die älteste Salzsiederei von Gran Canaria und die zweitgrößte der Kanarischen Inseln. Das Gebiet wurde zur „Stätte von besonderem wissenschaftlichem Interesse“ erklärt.

14.- Landwirtschaftliche Gebäude:

In der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, in der die Landwirtschaft eine der Hauptaktivitäten darstellte, befinden sich zahlreiche Bauwerke mit einem handwerklich-landwirtschaftlichen Bauswesen. Einige dieser Bauwerke werden aufgrund ihrer Einzigartigkeit und zu ihrer Erhaltung unter Schutz gestellt:

  • Die traditionellen Windmühlen.
  • Traditionelle Bewässerungsgräben im Tal von Fataga und Arguineguin
  • Traditionelle Kalk- und Ziegelöfen
  • Haus Casa del Estanque in El Tablero
  • Wassermühlen von Rosiana

ORTSCHAFTEN:

1.- Ortschaft San Bartolomé de Tirajana

Es handelt sich um den ältesten Bevölkerungskern der Gemeinde. Er erlebte einen Aufschwung im 16. und 17. Jahrhundert. Die Ortschaft wurde in den Abhang gebaut und bietet jedem einen außergewöhnlichen Anblick. Außerdem hat man von hier eine schöne Aussicht auf das Tal von Fataga gewährt.

2.- Ländlich-städtische Ortschaft Fataga

Eine Gruppe von Häusern des 18. Jahrhunderts mit einem Stockwerk und größtenteils mit Gebäuden aus Stein mit Holzdachwerken, die mit Lehm oder Dachziegeln bedeckt sind. Einige Häuser verfügen über zwei Stockwerke mit Holzbalkon, die auf Pfeiler gestützt sind. In der gesamten Ortschaft stechen die geschlängelten Straßen sowie die Kirche hervor. Diese befindet sich im höher liegenden Teil der Ortschaft und besteht aus einem einzigen Schiff mit einem Giebeldach. Die Kirche sowie die restlichen Häuser besitzen eine Gemeinsamkeit: die Quadersteine als Einfassung von Türen und Fenstern. Die Ortschaft liegt, wie auch San Bartolomé, an einem Abhang und somit in einer offenen Landschaft mit herrlichem Ausblick.

3.- Ländliche Ortschaft Ayagaures

Es handelt sich um eine Gruppe von Landhäusern, die über das Tal von Ayagaures verstreut sind und sich teilweise in dem wertvollen Palmenhain des Tals befinden. Die meisten Häuser verfügen über ein Stockwerk und wurden im traditionellen Stil gebaut, ohne einem Plan zu entsprechen. Die gesamte Landschaft gehört zum Naturpark Parque Natural de Pilancones, der gemäß dem Gesetz 12/94 unter Schutz steht.

4.- Ländliche Ortschaft Los Sitios

Die Die Ortschaft befindet sich auf beiden Berglehnen des Tales Barranco de Tirajana in einer Landschaft mit Palmenhainen und weitem Ausblick auf das Gebiet Rosiana und Santa Lucía. In beiden Ortschaften gibt es größtenteils Steinhäuser mit einem Stockwerk und Ziegeldächern.

5.-Ländliche Ortschaft Arteara.

Diese kleine Landhausgruppe liegt im unteren Gebiet der Flanke des Tals von Fataga, neben der Hauptstraße. Der Kern liegt versteckt in einem großen Palmenhain, wodurch er von der Straße aus nicht ganz zu sehen ist.

ORTE ZUM ENTDECKEN:

DER LEUCHTTURM VON MASPALOMAS (FARO DE MASPALOMAS)

Der Leuchtturm von Maspalomas und die südliche Region der Insel gehören einfach zusammen. Er ragt zwischen den Gebäuden und dem Palmenhain in Maspalomas hervor. Der Leuchtturm ist ein alter Zeuge von vergangenen Zeiten, in denen er noch das einzige Gebäude an diesem Punkt der Insel war. vomGeschichtlich stellt das fantastische Bauwerk von Juan de León y Castillo noch heute eines der bedeutendsten, öffentlichen Gebäude zwischen Telde und Maspalomas dar. Ohne den Leuchtturm kann man sich Maspalomas gar nicht vorstellen, das liegt wahrscheinlich daran, dass er, seit es Fotografien des Ortes gibt, immer schon darauf zu sehen war. Diese Tatsache macht deutlich, dass Gebäude die Landschaft auch verschönern können und sie nicht immer verschlechtern oder zerstörenHuellas

There several details in the project which let us better know the history of this lighthouse.  The place where it is located was considered the ideal setting, since it was near the mouth of the ravine, free of sand dunes and the subsoil permitted the foundations required to develop the work. The rectangular ground was located on a flat surface of 35 metres wide and 36.50 metres long. The tower and the house are one building developed with the proportions calculated to make a harmonious construction. That is why the house, which acts as the tower basement, has a proportioned elevation to its height, whose circumstance required a two-storey hosue.

Durch das Projekt der großartigen Baute und deren Details können wir die Geschichte dieses Leuchtturms kennen lernen. Der Standort wurde aufgrund der guten Lage ausgewählt, da er in der Nähe der Mündung des Tals liegt, wo sich keine Dünen befinden und an einem Ort, an dem der Untergrund die Fundamentierung zuließ. Auf einem 35 Meter breiten und 36,50 Meter langen Gelände wurde das rechteckige Haus gebaut. Turm und Haus verbinden sich so zu einem einzigen Gebäude in einem harmonischen Zusammenspiel. Da das Haus gleichzeitig das Fußgestell des Leuchtturms ist, war es notwendig, dass es zweistöckig gebaut wurde, um genügend Höhe im Verhältnis zum Turm zu haben. Das Haus wurde so gestaltet, dass es dem Ingenieur und drei Leuchtturmwächtern und dessen Familien Platz bot. Es verfügt über ein Lager, einen Reinigungsraum und eine Küche, die abseits liegt, um zu vermeiden, dass die Kochdämpfe in die Wohnungen gelangen. Außerdem gibt es zwei Toiletten, eine in der ersten und eine in der zweiten Etage

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Die Stockwerke sind in drei lange Säle aufgeteilt: einer befindet sich auf der Vorderseite vor dem Meer und die anderen beiden liegen seitlich. Diese Säle grenzen einen Innenhof ein, der 10 m x 9,50 m groß ist. Um in die obere Etage zu gelangen, muss man die Holztreppe am seitlichen Saal im Westen benutzen.

Der Gang, der den Innenhof in der unteren Etage umrandet, ist in der oberen Etage eine mit Fenstern geschlossene Galerie, die vor Wind und Regen schützt und alle Zimmer miteinander verbindet

Die Gesamthöhe des Turms ist 58 Meter. Er wurde auf der Ebene der unteren Etage gebaut, die 0,40 Meter über der äußeren Esplanade liegt. Vom Fuß des Leuchtturms bis zur Lichtquelle misst er 56 Meter. Zu diesen 56 Metern muss man noch 2 Meter Höhenunterschied hinzuzählen, der zwischen der Esplanade und dem Meeresspiegel bei Flut entsteht. Im Inneren des Leuchtturms führt eine schraubenförmige Treppe empor, die bis zum besagten Zimmer reicht. Die Treppe wurde um einen runden Stützbalken gebaut. Um aus diesem Zimmer in die Lichtkammer zu gelangen, gibt es eine schraubenförmige Treppe aus Eisen.

Da es keine Verkehrswege in dieser Region der Insel gab, musste eine Mole gebaut werden, um die Materialien, die nicht über Land transportiert werden konnten, aus Las Palmas de Gran Canaria per Schiff kommen zu lassen.

Der gesamte Turm, die Treppe und der Stützbalken wurden aus flachen Quadersteinen gebaut. Auch die Tür- und Fensterpfosten, Sockel, Säulenfüße, Pilaster, Kämpfer, Treppenabsätze und Stufen sind aus flachen oder geraden Quadersteinen angefertigt. Die Außenmauern und die Mauern der Mittelgänge bestehen aus Mauerwerk. Auch das Lager ist aus verputzem Mauerwerk gebaut und die zu sehenden Seiten wurden mit gewöhnlichem Mauerputz verputzt und mit weißer Erde geweißt. Für den Für den Bodenbelag des Innenhofes des Leuchtturms und den äußeren Bürgersteig wurden Bodenfliesen aus blauem Tuffstein verwendet, die auch als Bodenbelag für das Lager benutzt wurden. Der Boden der Hafenmole wurde mit Steinpflastern und die Explanade mit runden Geröllsteinen bepflastert. Für das Haus sollte ein Holz- oder Fliesenboden verwendet werden. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass der Boden aus dem Holz „Riga del país“ angefertigt wurde, bis auf einige Stellen, an denen ein anderes Holz vewendet wurde.

Die Bauarbeiten des Leuchtturms haben bis 1889 angedauert. In diesem Jahr wurde die Lampe und letztendlich das optische Gerät von F. Barbier &Cie, das im selben Jahr in Paris gebaut wurde, installiert. maAm 16. Januar 1890 wurde der Leuchtturm eingeweiht, jedoch erst am 1. Februar 1890 offiziell in Betrieb genommen.

Die Gesamtkosten des Baus lagen bei 314.755,90 Peseten. Dazu kamen weitere 990 Peseten für die Enteignung des Bodens und für das Wegerecht bis zur Hauptstraße. Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung dieses Monuments, wurde es nach seinem 100-jährigen Bestehen als Gut von kulturellem Interesse erklärt

STADTPARK PARQUE URBANO DEL SUR:

Der Park Parque Urbano del Sur hat eine Fläche von 6.233 Quadratmetern. Er verfügt über ein Veranstaltungsgebäude, Sitzreihen, über Gärten, einen Teich zwischen den Sitzreihen und dem Bühnenbereich, sowie über Toiletten. Die ersten zwei Sitzreihen des Amphitheaters und die Bühne sind mit zwei gespannten Zeltplanen überdacht, die dem Veranstaltungsplatz ein besonderes Aussehen verleihen..
Das Gebäude wurde 2007 gebaut und umfasst über zwei kleinere Gebäude mit den Garderoben, die durch einen Mittelraum der hinteren Bühne verbunden werden. Es verfügt weiterhin über zwei seitliche Zugänge zur Bühne, die von einem Teich umrandet ist. Der Teich trennt die Bühne von den Sitzreihen. Der Boden hatte von Natur aus die Form einer Freitreppe und ist von Gehwegen des Parks umgeben. Neben der Freitreppe liegt der ebene Bereich, auf dem das Veranstaltungsgebäude errichtet wurde. Auf einer Fläche von 6.233 Quadratmetern befinden sich das Veranstaltungsgebäude, der Teich und weitere Bereiche des Parks. Jedes Garderobengebäude verfügt über ein Badezimmer und Künstlergarderoben, die je nach Bedarf vielseitige genutzt werden können.
Der Veranstaltungsbereich bzw. die Sitzstufen und das Gebäude werden durch einen Teich von einander getrennt. Dieser ist durchschnittlich 0,80 m tief.
Dieser Bereich ist von Steingärten umgeben und bepflastert. Er reicht bis zu den Seiten des Teiches, wie auch der Zugang zum hinterern Teil des Gebäudes. Auf der einen Seite der Hauptbühne befinden sich die öffentlichen Toiletten für alle Besucher des Parks. In diesem Bereich gibt es auch einen Klettergarten, einen Kinderspielplatz, eine Cafeteria, einen Picknicksplatz und zwei Wege, die um den Park verlaufen. Einer ist zum Joggen und der andere zum Fahrradfahren oder Rollschuhlaufen gedacht.

DIE ÖKUMENISCHE KIRCHE TEMPLO ECUMÉNICO "EL SALVADOR":

Der Entwurf und die Durchführung ist dem Architekten Manuel de la Peña Suárez zu verdanken. Der Bau begann 1968 und wurde 1971 fertig gestellt.

HuellasDieses Gebäude weist ein besonderes Design auf und hervorzuheben sind die wunderschönen Glasfenster und die Symbolik im Inneren der Kirche. Die Struktur der Kirche gleicht einem Boot. Der Altar besteht aus einem 11 Tonnen schweren Felsen, der im Hauptschiff liegt und Christus, gemäß der Erklärung des Apostels Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther, darstellt. Die Zaungitter, aus kaputten Rohren, die in der ganzen Kirche verteilt sind, versinnbildlichen die zerstörte Harmonie der Kirche, die auf den Tag der Einheit wartet und das Werk von José Abad sind. Im Vorhof steht ein Monolith aus Eisen, der uns beweisen soll, wie stark und tief greifend der Glaube an Christus ist.

Die zwei herrlichen Glasfenster wurden von dem Künstler Giraldo angefertigt. Auf dem hinteren Fenster ist das Bild von Christus zu sehen, als Licht und Mitte der Welt. Das Fenster in der katholischen Kapelle zeigt das Abendmahl des Herrn und lädt die Christen ein, am Abendmahl teil zunehmen.

Der Templo Ecuménico „El Salvador" ist eine Stätte, in der viele verschiedene, christliche Konfessionen aus Europa ihre Gottesdienste und Veranstaltungen abhalten. Sowohl die auf Gran Canaria ansässige Auslandsgemeinde, als auch die Urlauber der Insel finden hier einen Ort der gemeinsamen oder persönlichen Andacht.

WASSERMÜHLE VON FATAGA (MOLINO DE AGUA DE FATAGA)

Die Wassermühle liegt außerhalb der Häusergruppe von Fataga auf dem Weg nach Tunte. BeiBei den Landsleuten ist sie als „Molino de abajo” oder „Molino de Gurieta” bekannt. Die Mühle wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Sebastián Cazorla gebaut. Er wusste, wie er aus dem Felsen Nutzen ziehen kann, um dort eine Wassermühle zu bauen. Ein besonderes Detail der Wassermühle ist der unterirdische und winzig kleiner Ausfluss, in den gerade so das Wasserrad hinein passt.

Am Anfang war die Wassermühle eine Fabrikanlage, die zum Mahlen von Getreide verwendet wurde. Dazu wurde die Triebkraft des Wassers, die auf die Maschinen geleitet wurde, genutzt. Die Mühle besteht aus zwei verschiedenen, sich aber ergänzenden Elementen: Das Wasserrad an sich und das Mühlenhaus.

Die Wassermühle von Fataga ist eine der am besten erhaltenen Wassermühlen der Insel und außerdem ein hervorragendes Beispiel für ländliche Wassermühlen.

 

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